Von Indiana Jones zu Tomb Raider

Veröffentlicht: April 25, 2013 von p1ng1 in Gender
Bild

Meist genanntes Beispiel für die Veränderung der Rollenverteilung von damals zu heute – von dem „starken Mann“ zur „Powerfrau“.

Das Thema Klischees ist in jeglicher Form in unserer Gesellschaft vertreten, sowohl im Alltag als auch in beruflichen Schienen ist das Thema immer noch präsent. Wir wollen hierbei näher auf Klischees im Bereich Film und Fernsehen eingehen. Wer kennt es nicht? Unrealistisch – ein Auto fliegt durch nur einen Schuss in die Luft oder selbst aus zwei Metern Entfernung trifft der „Böse“ nie den „Guten“ oder kommt immer Sekunden zu spät.

Sicher werdet ihr hier einige Beschreibungen wieder erkennen und auch künftig beim DVD-Abend daran denken und vielleicht auch über die Szenen schmunzeln.

Die Top 5 der Horrorfilm-Klischees:

  • Auf die Frage: “Hallo? Ist da jemand?” Gibt es NIE eine Antwort.
  • Wer “Ich komme gleich wieder!” sagt, stirbt.
  • Gruppen trennen sich immer.
  • Helden haben immer schwerhörige Mitstreiter. “Habt ihr das gehört?” – “Nö.”
  • Auch wenn man das unheimlichste Geräusch hört oder sogar einen Geist sieht, rennt man nicht einfach schreiend aus dem Haus und betritt es nie wieder, sondern will der Sache auf den Grund gehen und geht nochmal extra nachsehen.

Quelle: LTE.cc

Allgemeine Klischees:

  • Helden sind nie Brillenträger, außer zur Tarnung – und dann werden sie auch nie erkannt
  • Die Helden müssen nie auf Toilette und wenn, dann sind sie immer schon fertig
  • Sie erwischen immer noch gerade so den Fahrstuhl und direkt hinter ihnen schließt sich die Tür
  • In Sekundenschnelle lernen die Helden jegliche Technik zu bedienen oder Flugzeuge zu fliegen
  • Nachdem der Held weg ist, kommen die Bösen immer Sekunden später
  • Hauptpersonen geht niemals die Munition aus – wenn sie mal nachladen müssen, bleibt die Herkunft der Reservemunition rätselhaft.
  • Der erste Schuss des Bösewichts geht grundsätzlich daneben.
  • Wenn die Polizei einen Anruf zurückverfolgt, sieht man auf einer Karte eine Leuchtspur, die sich dem Anrufer nähert. Kurz bevor sie ihn erreicht, legt er auf. Perfektes Timing.
  • Wenn der Held jemanden dringend anrufen will, weiß er nach zweimaligem Klingeln, dass die Person nicht da ist.
  • Wenn jemand den Helden anrufen will, lässt er das Telefon immer endlos klingeln, bevor er rangeht/auflegt.
  • Leute am Telefon stellen sich niemals vor und sagen niemals „Tschüss“ oder „Auf Wiederhören“.

Quelle: alles-klischees.de

Sex/Gender:

  • Alle Betten haben spezielle Decken in L-Form: Diese reichen bei der Frau immer bis unter die Arme, beim Mann nur bis zur Hüfte.
  • Alle Frauen stöhnen beim Sex, aber keine schwitzt.
  • Auch wenn zwei sich völlig Fremde im Bett landen, den Orgasmus erreichen sie grundsätzlich gleichzeitig.
  • Frauen haben grundsätzlich glatt rasierte Beine und Achseln – auch in einem Film über Höhlenmenschen.
  • Wenn Frauen mit dem Tod bedroht werden, machen sie sich Sorgen über ihre Nägel oder ihr Outfit.
  • Frauen kämpfen mit anderen Frauen, indem sie sich an den Haaren ziehen, zusammen auf den Boden fallen und sich dort zwei Mal herum rollen.
  • Frauen sind meist zu hysterisch um das zu tun, was der Held des Films ihnen aufträgt.

Interne Umfrage im Wannseeforum zu den Klischees in Film und Fernsehen:

  • wenn sich Paare trennen, sind sie sofort und noch ewig lange befreundet
  • Lebenslange Ehe
  • Happy End
  • Leute gehen ohne zu bezahlen aus dem Restaurant
  • Es werden selten Uhrzeiten vereinbart (wir sehen uns später)
  • schlanker ist schöner
  • spätere Paare können sich anfangs nie leiden

Quelle: rp-online.de

Abschließend kann man sagen, dass sich heutzutage das Bild der Frau in Filmen stark verändert hat. Vom starken Mann, zur dominanten Frau die durch sexapeal glänzt. Filme wie Underworld, Tomb Raider, Resident Evil, Miss Undercover etc. zeigen jeweils ein mediales Klischee der Frau und zeigen sie als HeldIN. Schön, schlank, dominant, sexy Kleidung all das ist als Abbild der „perfekten“ Frau durch die Gesellschaft und die Medien entstanden. Die Medienindustrie hat festgestellt: „Sex sells“ aber ist das der richtige Weg  in der heutigen Zeit,  vom starken, mutigen Mann in das andere Extrem zu wechseln?

P1ng1 in da Houze

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s